Sonntag, 25. März 2012

Antikosmischer Satanismus und Dämonenglaube

Den antikosmischen Satanismus bezeichne ich als jüdischen Satanismus. Denn nichts anderes ist die Pseudophilosophie der "kliffotischen (Anti-) Kabbala". Alles, was kabbalistische Juden gut finden, wird in das pure Gegenteil verdreht, Punkt. Da gibt es nichts, was wirklich Substanz hat für Nichtjuden.

Die kliffotische (Anti-) Kabbala basiert grösstenteils auf einer Verdrehung und Umkehrung der Kabbala. Mit babylonischer Überlieferung oder Tradition hat das herzlich wenig zu tun. Im Hebräischen bedeutet JHVH (Jehova) übrigens dasselbe wie HVHJ "Chavajoth" (Satan) und hat den gleichen Zahlenwert! Für bewanderte kabbalistische Juden ist Jehova also eh mit Satan absolut identisch! Das beweist auch der Temple of the Black Light (früher Misanthropic Luciferian Order), der "Chavajoth" mit Azerate gleichsetzt. Da gibt es überhaupt keine Zweifel daran. Kliffotische Magier können sich also gleich Schläfenlocken wachsen lassen!

Hervorgegangen ist die kliffotische (Anti-) Kabbala ganz klar aus der lurianischen Kabbala, welche im 16. Jahrhundert vom Rabbiner Isaak Luria (1534-1572) entwickelt wurde. Luria interpretierte die theoretische und praktische Kabbala neu. Zentrale Punkte seiner Lehre sind:

-An Amfang war der Zimzum : ein Akt göttlicher Selbstbeschränkung bei Ain Sof (Gott an sich) ermöglicht die erste Schöpfung.

-Die Sephirot als zehn Dimensionen des Seins entstehen, zugleich auch der erste Geistmensch Adam Kadmon. Der Kabbalistische Lebensbaum enthält diese Sephirot.

-Von Adam Kadmons Gesicht strömt Licht in die Gefässe der Sefirot.

-Es kommt zu einem Unfall im Schöpfungsgeschehen: Das Licht ist zu stark, die Gefässe brechen. Die Schöpfung gerät in Unordnung und alle Geschöpfe befinden sich im Exil, von der Schechinah als weiblicher Seite Gottes bis zur Mikrobe.

-Die materielle Welt entsteht in der Gutes und Böses gemischt sind. Die Lichtfunken sind in den Kelipoth (Schalen) gefangen.

Unter Verwendung von Elementen, die im Sohar enthalten sind, entwickelte die lurianische Kabbala einen neuen Mythos: Das irdische Leben widerspiegelt demnach einen Fehler in der göttlichen Sphäre. Dieser Fehler ist für die Existenz des Bösen in der Welt verantwortlich.

Lurias Lehre vom Bruch der Gefässe besagt, dass das göttliche Licht, als es in den Urraum strömte, aus dem der dreidimensionale Raum sich erst am Ende des Prozesses entwickelte, sich in den verschiedensten Stufen entfaltete und unter den verschiedensten Aspekten erscheint. Der Grund für diesen "Unfall Gottes" sei folgender: Die tiefsten Wurzeln der Kelipoth, der Schalen oder Kräfte des Bösen, sollen schon vor dem Bruch der Gefässe existiert haben. Sie lagen angebich durcheinander gemischt mit den Lichtern der Sephirot im Urraum. Die Notwendigkeit, die Elemente der Sephiroth und die sich bildenden Gefässe zu reinigen, und die Kelipoth auszuscheiden, brachte den Bruch der Gefässe mit sich. Der Zweck der Reinigung war, das Böse als abgesonderte Identität und reale Macht entstehen zu lassen. Durch den Bruch der Gefässe soll also eine Vermischung der heiligen Elemente mit den Elementen des Bösen entstanden sein.

Das Konzept der Kelipoth wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von verschiedenen Okkultisten weiter ausgeweitet. So setzt sie Samuel Liddell MacGregor Mathers mit den Königen von Edom gleich, bzw. erklärt ihre Entstehung mit einer Unausgeglichenheit innerhalb der vierten Sephira (Ḥesed). Bill Heidrick und Eliphas Lévi (La clef des grands mystères) sprechen allerdings davon, dass die ursprüngliche Kabbala nur vier Kelipoth kennt. Aleister Crowley spricht von ihnen als drei Verkörperungen der Formen des Bösens (vor Samael): Qemetial, Belial und Othiel. Und Israel Regardie stellt sogar einen eigenen Baum von zehn Kelipoth auf, die den Sephirot gegenüberstehen:

obere Kelipoth:
1. Thaumiel, Thamiel: Gottes Zwilling
zugeordnete Dämonen: Satan, Moloch

2. Ghagiel, Chaigidel: Verwirrung von Gottes Macht
zugeordnete Dämonen: Beelzebub, Adam Belial

3. Sathariel: Verbergung Gottes
zugeordneter Dämon: Lucifuge Rofocale


mittlere Kelipoth:
1. Gha'agsheblah, Gamchicoth: die Oger
zugeordnete Dämonen: Astaroth, Ištar, Isis

2. Golachab: brennende Körper
zugeordneter Dämon: Asmodeus

3. Thagirion: die, die Kummer und Tränen verbreiten
zugeordneter Dämon: Belphegor


untere Kelipoth:
1. A'arab Zaraq, Harab Serapel: die Raben der Gottesverbrennung
zugeordnete Dämonen: Baal, Tubal-Kain

2. Samael: Gottes Trostlosigkeit, die linke Hand
zugeordneter Dämon: Adramelech

3. Gamaliel: Gottes Verunreinigung
zugeordnete Dämonin: Lilith


unterste Kelipa:
Nehemoth: Flüsterer, Nachtgespenster
zugeordnete Dämonin: Naama(h), Nehema

Die 10. Kelipa Nehemoth wird mit Eigenschaften wie Reichtum, weltliche Macht, Verzauberung, Erschaffung von Illlusionen, sexuelle Macht, Grausamkeit, Erweckung von chtonischen Kräften, schwarzer Hexenkunst und talismanische Magie sowie Verfluchungs- und Todesmagie assoziiert.

Die 9. Kelipa Gamaliel soll der antikosmische Gegenpol zur Astralebene sein. Die Eigenschaften dieser Kelipa sind blutige Perversionen, Anrufungen von Succubi und Inccubi, verbotene Genüsse, Umwandlung von kosmischer Lebenskraft in reine Chaosenergie, Kontrolle über Alpträume, Nekromantie, Weissagung, Lycanthrophie, Terror, schwarze Sexualmagie, Vampirismus und Versklavung der Schatten der Toten.

Die Eigenschaften der 8. Kelipa Samael sind Stolz, das böse Auge, schwarze Alchemie, schwarzmagische Transmutation, spirituelle Metamorphose, Enthüllen der Lügen der Feinde und die Entdeckung der unbekannten Gefahren.

Die 7. Kelipa A'arab Zaraq wird mit Kunst, weiblicher Dominanz, Verbreitung von Eifersucht und Neid, ekstatischen Riten, Liebesmagie, Krieg und Tod, Auflösung der Ordnung und Verbreitung von Uneinigkeit gleichgesetzt.

Die Eigenschaften der 6. Kelipa Thagirion sind königliche Macht, Kontrolle über andere, Wille zur Macht, Arroganz, Vitalität, Führung, Mord, Erweckung des Tieres 666, Visionen, Reichtum und Vertreibung von Schwächen.

Die 5. Kelipa Golachab wird mit Kriegermacht, Machtbegierde, destruktivem Sexualtrieb, Verfluchungs- und Vernichtungsritualen, Starten des Krieges, Uneinigkeit, Blutvergiessen, Zorn, Vernichtung durch Feuer, Verstärkung des inneren Chaosfeuers, dem Öffnen von neuen dunklen Pforten mit Hilfe von Blutritualen, Waffenkunst, männlicher Dominanz und dem Vernichten von Feinden assoziiert.

Die 4. Kelipa Gha'agsheblah bedeutet Misanthropie, satanische Aristokratie, Weisheit, Reichtum, blutige und tödliche Lüste, Manipulation, Verbreitung von Selbstmord, Finden von neuen Verbündeten, Kanalisieren von finsterer Energie sowie das Öffnen vom Auge der Vernichtung.

Die Eigenschaften der 3. Kelipa Satariel sind die Vertreibung des kosmischen Lichtes, Macht durch Unterdrückung, Tod, Schrecken, verborgene Gnosis, Verbreitung von Dunkelheit, Verdunkelung des eigenen Geistes, Spaltung, Bosheit, Schmerz und Vergiftung der Weltenseele sowie Mord durch Magie.

Die 2. Kelipa Ghagiel (oder auch Ogiel) wird assoziiert mit Vernichtung der alten Ordnung, kreativem Chaos, Rebellion, Brechen des Gesetzes, Verbreitung des Chaos, Bekämpfung des Demiurgen, Gesetzeslosigkeit, Antimoral, Gehirnwäsche, aufrührerischem Gegenstück und Wahnsinn.

Die Eigenschaften der 1. Kelipa Thaumiel, der Satan und Moloch zugeordnet werden, sind antikosmische Evolution, das zornige Chaos, die schwarze Flamme des Abgrundes, die Feuer des Chaos, die Weisheit der Dunkelheit, das schwarze Licht, die Vernichtung der kosmischen Fesseln, Transzendieren des Kosmos, Vernichtung des Demiurgen, Verbreitung von Fanatismus, Wiedergeburt ins Chaos, Kernwaffen, Weltkrieg, Sadismus, Chaosgnosis, die Vernichtung der Engel des Lichtes und die Einleitung der antikosmischen Invasion und der dunklen endlosen Äonen.

Um diesen unglaublichen Unsinnswust, der nachgewiesenermassen erst im 17. Jahrhundert entstanden ist, zu glauben, muss man von einem dualistischen Weltbild durchdrungen sein, wie es Juden, Christen und Moslems und eben auch vielen Satanisten zu eigen ist, die an einen Demiurgen glauben. Auch dieser ganze negative Müll, mit dem sich kliffotische Magier identifizieren, bedarf eigentlich keiner weiteren Worte. Das zeugt völlig von Grössenwahn, Anmassung, Verblendung, Verachtung der Natur und der ganzen Schöpfung und letztendlich Idiotie und Schwachsinn! Wohin das führen kann, zeigt der Selbstmord des Dissection-Bandleaders Jon Nödtveidt in aller Deutlichkeit. Ich wünsche wirklich jedem Kliffidioten, dass er Jons Beispiel folgt und sich ebenfalls eine Kugel in den Kopf jagt! Geht sterben und bringt euch um!!

Das Konzept der kliffotischen (Anti-) Kabbala ist keineswegs eine Erfindung des Temple of the Black Light (früher MLO), sondern wurde bereits im 19. Jahrhundert vom englischen Magier und Freimaurer Samuel Liddell McGregor Mathers, einem zeitweiligen Weggefährten Aleister Crowleys und Gründer des Golden Dawn, ausgearbeitet. Und auch der Dragon Rouge arbeitete bereits viele Jahre vor dem TotBL damit.

Mein Fazit lautet daher, dass der hohe Anspruch des TotBL, den Satanismus neu zu definieren oder gar zu erfinden, nichts als eine Seifenblase ist, die zerplatzt, wenn man sich die Quellen der kliffotischen (Anti-) Kabbala genau anschaut. Das ist nichts als viel heisse Luft und Wunschdenken von fehlgeleiteten Satanisten, die tatsächlich glauben, sie hätten nun das Ei des Kolumbus oder gar den heiligen Gral gefunden.

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Kliffotischer Dämonenglaube

Dämonen sind Schattenwesen und böse Geister, nichts anderes. Ich habe nie verstanden, wie man Dämonen beschwören kann! Das Wort Dämon stammt vom griechischen Wort δαίμων (Daimon) ab. Dieses stand ursprünglich für den Geist der Abgeschiedenen oder umgekehrt den abgeschiedenen Geist der Verstorbenen. Es scheint insoweit eine positive Bedeutung im Vordergrund gestanden zu haben, solange die Sage von Bedeutung war, in der die Seelen der Menschen des goldenen Zeitalters δαίμονες (Daimones) genannt wurden, die dabei "eine Mittelstufe zwischen Göttern und Menschen, eine zweite Klasse niederer Götter" darstellten. Das Wort δαίμων (Daimon) wiederum steht in Verbindung mit dem griechischen Wort δαιμόνιον (Daimonion) in der Bedeutung des "Schicksals" oder "Gewissens", das den Menschen jederzeit unsichtbar begleitet. Es gibt die Einschätzung, dass erst im Lauf des Mittelalters der Begriff "Dämon" mit unangenehmen und bösen Vorstellungen verbunden worden sei und damit eine Verschiebung ins Negative erhalten hat.

Dämonen waren und sind nichts anderes als böse Geister und Schattenwesen, die dem Menschen nur Schaden zufügen. Aber überhaupt nichts göttliches! Diese Geist- und Schattenwesen wurden natürlich über die Jahrhunderte mit Kraft resp. (Irr-) Glauben genährt. Allerdings haben sie in der höheren geistigen Welt keinerlei Bedeutung, denn es gibt da sieben verschiedene Stufen. Und diese Wesen zeigen sich einzig in der niedrigsten Stufe der Anderswelt, also derjenigen, wo sich die Mehrheit der verstorbenen Menschen befindet. Niemals aber auf höheren Ebenen!

Dass Dämonen oft herbeigerufen werden, um dem Beschwörer Reichtum oder Macht zu bescheren, beweist, auf welch niedriger Entwicklungsstufe sich solche "Magier" befinden. Im Irminentum hat die Dämonologie keinerlei Bedeutung, da sich ihr einzig entartete Menschen zuwenden, die sich auf der untersten Entwicklungsstufe, also Leute, die nicht nach Höherentwicklung streben, sondern solche, die sich in einem Devolutionsprozess, also quasi im freien Fall, befinden.

Der Glaube an die Dämonen drang in das jüdische Bewusstsein seit der Berührung mit dem Zoroastrismus während des jüdischen Exils ein. Die Geister wurden nun in gute und böse (Teufel) unterschieden, beide wieder in Klassen geteilt, mit Namen belegt und mit Ämtern betraut, insbesondere als Schutzengel für Städte und Länder bezeichnet. Auf die Einwirkung der bösen Dämonen führte man oft Krankheit, insondere Tobsucht, Wutanfälle, plötzliches Stumm- oder Taubwerden und auch alle Arten von Geistesgestörtheit zurück. Dies waren die „Besessenen” oder „unsauberen Geister” des Neuen Testaments. Eine vollständige Ausformung und somit eine erschöpfende, mit fast naturgeschichtlicher Genauigkeit verfahrende Terminologie erhielt die Dämonologie im Gnostizismus, der rabbinischen Überlieferung und der Kabbala, so dass es zuletzt keinen Teil der Natur und der Verhältnisse des Lebens mehr gab, über die man nicht böse Geister gesetzt hätte.

Die Auren von "Magiern", die sich so niederer Geistwesen bedienen, sind auf das allerschwerste geschädigt. Zudem sind ihre Auren immer von solchen Schattenwesen umgeben, das können im Extremfall dutzende von sogenannten "Dämonen" sein!! Diese verblendeten Narren sehen ja in Satan, Luzifer und Belial etwas völlig anderes als wir. Belial kommt jedoch aus dem Urgermanischen und bedeutet "Weisses All-Licht"! So wie das Wort Satan von den Juden aus den indischen Veden entlehnt wurde und eine ganz andere Bedeutung hat als das, was Rabbiner dann später hineininterpretiert haben. Einzig bei Luzifer ist die ursprüngliche Bedeutung als Lichtbringer oder Lichtträger noch ansatzweise vorhanden. Was interessiert mich also die jüdische Bedeutung und Auslegung? Nichts, ganz im Gegensatz zu den "kliffotischen Anti-Kabbalisten", die sich einzig mit diesen negativen Kräften identifizieren und sogar daran aufgeilen. Ich möchte echt nicht in der Haut eines solchen unreinen Menschen stecken! Spätestens dann, wenn sie unsere Welt mit ihrem Tod wieder verlassen, werden sie die Quittung kriegen für ihr niederträchtiges Tun und ihre verwerflichen Handlungen.

Andere satanistische Richtungen unterscheiden sich also grundlegend von unserer Philosophie, denn solche Satanisten befinden sich nicht annähernd auf einer ähnlich hohen Entwicklungsstufe wie wir. Uns trennen nicht nur Welten, sondern Universen! Und genau das macht es für mich immer schwieriger, die Philosophie des Schwarzen Ordens von Luzifer überhaupt noch als Satanismus zu bezeichnen. Denn ausser der Verwendung von einigen Namen gibt es überhaupt keine Gemeinsamkeiten oder Parallelen mit allen anderen satanischen Ausrichtungen.

Prior Satorius
Grossmeister des Schwarzen Ordens von Luzifer


Anhang: Mails von kliffotischen Magiern

Heil Dir Satorius!

Ich habe übrigens meine kliffotischen Arbeiten abgeschlossen mit folgendem Ergebnis: diese Kräfte sind nur die Schattenseite eines beschissenen jüdischen Gottes die uns im Endeffekt nur zur absoluten Selbstzerstörung führen und das kann ich als Magier nicht befürworten. Ich habe echt schlimme 2 Wochen hinter mir und es stand haarscharf mit mir auf der Klippe.....
Dennoch bin ich der Meinung, dass genau dies erfahrungsreich für mich war und eine Prüfung für meine Härte und meinen Wachstum.

Heil Satan!
Nachasch